• Lara

Meniskus Tests

  1. Steinmann I

  2. Steinmann II

  3. Payr

  4. Apley

  5. McMurray

  6. Thessaly


1. Steinmann I

ist ein Test für beide Menisci, je nachdem, in welche Richtung rotiert wird. Das Knie wird in 90 ° Flexion eingestellt, und das Knie wird ruckartig von der maximalen Innenrotation in die maximale Außenrotation gedreht. Wenn der Patient Schmerzen empfindet, ist der mediale Meniskus betroffen (und / oder die posteromediale Kapsel ist hypermobil).

Umgekehrt (von der maximalen Außenrotation ruckartig in eine maximale Innenrotation) zeigt es, ob der laterale Meniskus (oder die posterolaterale Kapsel) betroffen ist.


2. Steinmann II

Der Steinmann 2 ist ähnlich, nur dass man nicht in 90 ° Flexion bleibt, sondern das Bein langsam in Extension und Flexion bewegt. Die Ergebnisse sind die gleichen. Er ist jedoch besonders aussagekräftig, wenn man einen Korbhenkel-Riss erwartet, da dieser Test zeigt, dass der Schmerz von anterior nach posterior wandert (Flexion) oder umgekehrt.


3. Payr

Das Payr-Zeichen ist ein Schnelltest; der Patient soll im Schneidersitz sitzen. Der ursprüngliche Test war nur das. Der moderne Payr verwendet auch Palpation. Beim Sitzen mit gekreuzten Beinen werden die Knie nach außen, in Varus und in max. Beugung gedrückt. Während der Pat so sitzt, tastet der PT mit Daumen und Zeigefinger den medialen und lateralen Gelenkraum ab. Schmerz oder Klickgeräusche sprechen für eine Läsion des hinteren Horns des medialen Meniskus. Wenn Sie den Test so ändern, dass der Patient mit Innenrotation und Abduktion / Valgus sitzt, kann man auch den lateralen Meniskus testen.


4. Apley

Apley verwendet auch eine 90° Flexion und Rotation des Knies. Der Patient liegt jedoch in Bauchlage und der PT kann Kraft ausüben, indem er sich von oben auf den Fuß/ Unterschenkel des Patienten stützt. Wenn der Patient Schmerzen hat, ist es dasselbe wie beim McMurray: Außenrotation bedeutet medialer Meniskus, Innenrotation der laterale Meniskus.


Wenn man anstelle des Drucks eine Zugkraft ausübt, würde dies für verletzte Seitenbänder oder die Verletzungen der Gelenkkapsel sprechen.


5. McMurray:

Durchführung: PT hält sowohl das Knie (90 ° Beugung) als auch den Fuß des Patienten. Am Fuß des Patienten dreht der PT das Knie passiv nach innen & nach außen.

Auswertung: Schmerzen oder ein Klickgeräusch sprechen für einen verletzten lateralen Meniskus, wenn das Knie nach außen gedreht wird, wird der mediale Meniskus getestet. Dieser Test untersucht die hinteren Hörner der Menisci.


6. Thessaly

Thessaly ist ein sehr schneller und einfacher Test, weshalb er sehr beliebt ist.

Der Patient steht dem PT gegenüber und geht in eine leichte Kniebeugung. Der PT hält den Patienten zur Stabilisierung. Der Patient hebt nun das ungeprüfte Bein an und dreht sich langsam. Es ist wichtig, mit dem gesunden Bein zu beginnen, um sicherzustellen, dass der Patient beim Stehen auf dem verletzten Bein so sicher wie möglich ist.


ANMERKUNG: Innenrotation und Valgusstress testen den seitlichen Meniskus, Außenrotation und Varus testen den medialen Meniskus.

145 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Mittelfußfrakturen

Lokalisation: Metatarsalknochen Einteilung: Basisfrakturen Schaftfrakturen Supkapitale Frakturen Köpfchenfrakturen Metatarsale-V-Frakturen = „Jones-Frakturen“ Sonderform: Ermüdungsfraktur Ursachen: Ei

Aseptische Knochennekrosen

= nekrotisierende Erkrankungen des Knochensystems aufgrund einer Ischämie (ohne Infektion!) Pathogenese: Verschluss des versorgenden Gefäßes (Gefäßinfarkt) → Mangelversorgung des Knochens mit Sauersto

Karpaltunnelsyndrom (KTS)

Dieser Gastbeitrag ist von MoveYourMind :) Gehört zu den häufigsten Kompressionssyndromen peripherer Nerven Beim KTS kommt es zu einer dauerhaften Druckschädigung des N. medianus innerhalb des osteofi