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Befruchtung & Einnistung der Eizelle; Extrauterine Schwangerschaft

Befruchtung:

Eisprung —> Befruchtung —> Wanderung —> Einnistung der Blastozyste im Endometrium



Der Eisprung (auch Follikelsprung) findet immer 12-14. Tage vorm ersten Tag der Menstruation statt; hier wird die Eizelle aus einem Follikel ausgestoßen & vom Eileiter aufgenommen. Es reifen immer mehrere Follikel heran, jedoch ist i.d.R. ein Follikel dominant und so kommt es nur zum Eisprung einer Zelle, entweder im linken oder rechten Eierstock.

Die Befruchtung findet dann im Eileiter statt, wenn Spermien es durch den geöffneten Muttermund & Cervix bis zum Eileiter schaffen. Da Spermien mehrere Tage im weiblichen Körper überleben können, gibt es mehrere fruchtbare Tage, nicht nur den Tag des Eisprungs.

In den Tagen die auf die Befruchtung folgen, wandert die Eizelle in der Tube Richtung Uterus, hierbei beginnt die Zellteilung und am 7.-8. Tag kommt es dann zur Einnistung in die Uteruswand.


Was kann hierbei abweichen?

  • Extrauteringravidität: Wenn eine “Schwangerschaft” außerhalb der Uterushöhle stattfindet. Dh. entweder in der Bauchhöhle, den Eierstöcken, oder häufiger: im Eileiter, die sogenannte Eileiterschwangerschaft. Manchmal werden auch Einnistenden der Blastozyte im Gebärmutterhals oä. Als extra-uterine Schwangerschaften bezeichnet, auch wenn das theoretisch zum Uterus gehört. Risikofaktoren sind zB. Eileiterschädigungen wie eine reduzierte Zilienanzahl, da das den Transport der befruchteten Eizelle stören kann; aber auch wenn eine Sterilisation zuvor ging, kommt es häufiger zu extrauterinen Schwangerschaften. Auch Rauchen stellt einen Risikofaktor da. Bei 30-50% der Fälle ist die Ursache unbekannt.

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